Roadtrip durch Norditalien: Seen, Berge und historische Städte

Norditalien enthält mehrere eigenständige Reisen innerhalb einer Region: die Seen, die Dolomiten, Venedig und Verona, Piemont, Emilia-Romagna und Mailand. Wer alles in zehn Tagen kombinieren will, ist ständig unterwegs. Ein guter Roadtrip wählt einen westlichen und einen östlichen Schwerpunkt und nutzt für Städte die Bahn, wo ein Auto wenig Mehrwert bringt. Das größte Planungsrisiko besteht darin, zu viele Seen, Bergregionen und Städte in eine einzige Runde zu pressen, nur weil sie auf der Karte nahe wirken. Eine stimmige Route kombiniert meist einen See, eine Bergregion und wenige Städte statt jedes bekannte Ziel nördlich von Florenz einzubauen.

1. Mailand ist ein Tor, aber keine notwendige Fahrbasis

Mailands Flughäfen und Bahnnetz machen die Stadt zu einem praktischen Einstieg, doch innerhalb der Stadt ist ein Auto eher hinderlich. Verbringen Sie die Stadtnächte zuerst und übernehmen Sie das Fahrzeug erst beim Aufbruch zu Seen oder Bergen. So genießen Sie Mailand ohne Parkplatzproblem und fahren anschließend direkt in den ländlicheren Teil der Reise.

2. Wählen Sie einen großen See

Como, Garda und Maggiore rechtfertigen jeweils mehrere Nächte. Como passt natürlich zu Mailand, Garda zu Verona und den Dolomiten, Maggiore zu Piemont oder der Schweizer Grenze. Alle drei zu probieren schafft meist mehr Transfers als zusätzliche Vielfalt; ein See als Hauptbasis funktioniert besser.

3. Die Dolomiten brauchen eine eigene Basis

Bergstraßen, Seilbahnen und Wanderungen machen die Dolomiten zu mehr als einem landschaftlichen Transfer. Bleiben Sie mindestens zwei oder drei Nächte in einem Tal oder Ort. Die Straßen sind langsam und reizvoll, weshalb eine feste Basis wesentlich nützlicher ist als ein einzelner Durchfahrtstag.

4. Verona passt gut zwischen Gardasee und Osten

Verona ist kompakt, historisch und günstig zwischen Gardasee und Venedig gelegen. Die Stadt ist leicht per Bahn erreichbar, sodass das Auto optional wird, wenn die Reise stadtlastiger ist. Das kompakte Zentrum bietet einen guten autofreien Zwischenabschnitt zwischen zwei Fahrteilen.

5. Venedig sollte in der Regel autofrei bleiben

Ein Auto hat innerhalb Venedigs keinen Besichtigungswert und muss außerhalb des historischen Lagunenkerns geparkt werden. Für viele Reisende ist es einfacher, den Mietwagen vor dem Venedig-Aufenthalt zurückzugeben. Behandeln Sie die Stadt als getrennten Fußgänger- und Bootsaufenthalt.

6. Piemont ist die ruhigere westliche Alternative

Turin, die Weinlandschaft der Langhe und Alpentäler bilden westlich von Mailand eine starke Route. Auf dem Land wird ein Auto nach Verlassen Turins nützlich. Turin, Langhe und Alpen bieten eine weniger überfüllte Alternative zum klassischen Korridor Gardasee–Dolomiten–Venedig.

7. Züge können lange Stadt-zu-Stadt-Fahrten ersetzen

Schnell- und Regionalzüge verbinden Mailand, Verona, Venedig, Bologna und weitere große Städte effizient. Eine Hybridreise funktioniert oft besser, als denselben Mietwagen während der gesamten Reise zu behalten. Zwischen großen Städten ist Hochgeschwindigkeitsbahn häufig schneller und unkomplizierter als ein Mietwagen samt Innenstadtverkehr.

8. Bauen Sie die Reise um drei oder vier Basen

Bei zwei Wochen bieten ein See, eine Dolomiten-Basis und ein oder zwei Städte bereits viel Abwechslung. Wechseln Sie nicht jede Nacht das Hotel, nur weil in der Nähe ein weiterer berühmter Name auftaucht. Wenige Basen halten die Route zusammen und verbinden dennoch Seen, Berge und historische Städte.

Planen Sie Ihre Reise?

Vergleichen Sie Flugoptionen und Reiseangebote mit SY.com.

Flüge suchen