1. Bangkok, Thailand
Bangkok bleibt eine der großen Städte für unkompliziertes Essen – von Nudeln und gegrilltem Fleisch bis zu Currys, Süßspeisen und späten Straßenständen. Straßenverkauf verändert sich durch Regulierung und die Entwicklung von Vierteln, daher können bekannte Stände umziehen. Chinatown, Altstadtbereiche und lokale Märkte sind gute Orte zum Erkunden, doch am sinnvollsten ist es, nicht einem einzigen viralen Anbieter hinterherzujagen. Essen Sie dort, wo der Umsatz hoch ist und Gerichte frisch auf Bestellung zubereitet werden.
2. Penang, Malaysia
George Town auf Penang eignet sich besonders gut, um zu verstehen, wie chinesische, malaiische und indische Esskulturen ineinandergreifen. Hawker Center und Coffee Shops machen es leicht, Char Kway Teow, Assam Laksa, Hokkien Mee und viele weitere Gerichte auf einer Reise zu probieren. Reisen Sie wenn möglich mit anderen, damit Sie mehr bestellen können, ohne Essen zu verschwenden.
3. Singapur
Singapurs Hawker Center verwandeln Streetfood-Kultur in ein stark organisiertes System. Für Reisende ist das bequem: viele spezialisierte Stände, klare Sitzbereiche und strenge Hygieneregeln an einem Ort. Berühmte Zentren lohnen sich, doch Hawker Center in Wohnvierteln wirken oft alltäglicher. Die Preise liegen höher als in manchen Nachbarländern, sind für Singapur aber weiterhin vergleichsweise zugänglich.
4. Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Ho-Chi-Minh-Stadt ist hervorragend für Mahlzeiten, die schnell auf niedrigen Hockern, auf Märkten oder an einfachen Ladenfronten gegessen werden. Bánh mì, Reisgerichte, Nudelsuppen, Gegrilltes und Kaffee sind nur der Anfang. Verkehr und Gehwegverhältnisse können das Herumlaufen intensiver machen als in Singapur oder Penang. Geführte Food-Touren können deshalb am ersten Abend hilfreich sein, wenn Sie Kontext statt nur einer Liste von Gerichten möchten.
5. Hanoi, Vietnam
Hanoi hat einen anderen Rhythmus und ein anderes Geschmacksprofil als der Süden. Pho, bún chả, Gegrilltes und eine starke Kaffeekultur passen natürlich in die dichten alten Straßen. Viele gute Orte wirken äußerst schlicht und sind auf ein einziges Gericht spezialisiert. Essenszeiten können wichtig sein, weil ein Stand ausverkauft sein oder nur zum Frühstück beziehungsweise Mittagessen öffnen kann.
6. Taipeh, Taiwan
Taipehs Nachtmärkte machen das Erkunden von Streetfood besonders einfach. Sie können zwischen Teigtaschen, Nudeln, frittierten Snacks, Meeresfrüchten, Süßspeisen und Getränken wechseln, ohne sich auf ein einziges Restaurant festzulegen. Beliebte Märkte können sehr voll werden; besuchen Sie deshalb neben bekannten Namen auch kleinere Märkte in Wohnvierteln. Bargeld bleibt an vielen Ständen nützlich, selbst in dieser ansonsten hochmodernen Stadt.
7. Osaka, Japan
Osakas Ruf für unkompliziertes Essen beruht auf Gerichten wie Takoyaki und Okonomiyaki, doch die größere Stärke der Stadt ist ihre lockere, stark auf Essen ausgerichtete Atmosphäre. Dōtonbori ist optisch berühmt und entsprechend voll; bessere Mahlzeiten finden sich häufig in Seitenstraßen und Einkaufspassagen der Viertel. Die Regeln für Essen auf der Straße unterscheiden sich je nach Ort, daher sollten Sie sich an der lokalen Praxis orientieren, statt automatisch mit Essen durch Menschenmengen zu laufen.
8. Streetfood sollte Teil der Stadt sein, keine Checkliste
Wählen Sie Ziele, an denen Sie ohnehin Zeit verbringen möchten, und nutzen Sie Essen, um Viertel besser zu verstehen. Waschen oder desinfizieren Sie die Hände, trinken Sie sicheres Wasser, bevorzugen Sie gut besuchte Stände mit hohem Warenumschlag und seien Sie vorsichtig bei Speisen, die lange warm herumstanden. Ziel ist nicht, Abenteuerlust zu beweisen, sondern dort gut zu essen, wo die alltägliche lokale Esskultur am sichtbarsten ist.
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