Wählen Sie eine Stadt, in der Sie gern das Wochenende verbringen
Jede Gastgeberstadt hat ihren eigenen Reiz. In Cardiff steht das Stadion mitten im Zentrum; in Edinburgh und Dublin gehören die Pubs zur Rugbytradition. Paris und London bieten ein riesiges Kulturprogramm, Rom verbindet das Spiel mit historischen Sehenswürdigkeiten.
Auch die Paarung macht einen Unterschied. England gegen Schottland oder Wales, Irland gegen England und Frankreich gegen England sind stark gefragt. Wer einfach ein schönes Rugbywochenende erleben möchte, findet bei anderen Begegnungen mitunter günstigere Karten.
An Karten kommt man nicht immer leicht
Ein großer Teil der Tickets geht über die nationalen Rugbyverbände an Mitglieder, Vereine und Hospitalitygäste. Nicht jedes Spiel hat einen umfangreichen freien Verkauf. Halten Sie sich an offizielle Verkaufsstellen und seien Sie bei Zweitmarkt-Angeboten für begehrte Partien besonders vorsichtig.
Solange noch keine Eintrittskarte sicher ist, buchen Sie möglichst ein stornierbares Hotel. Gute zentrale Unterkünfte können längst ausgebucht sein, bevor später noch einzelne Tickets auftauchen.
Jedes Stadion hat seinen eigenen Anreiseplan
Zum Principality Stadium in Cardiff können viele Besucher aus dem Zentrum laufen, zum Murrayfield in Edinburgh fährt die Straßenbahn. Das Aviva Stadium ist per Dubliner Bahn erreichbar. Beim Stade de France oder Stadio Olimpico sollte man von den typischen Touristengegenden aus die Verbindung genauer planen.
Prüfen Sie kurz vor der Reise die Spieltagshinweise. Je nach Menschenmenge können sich Zugänge zu Bahnhöfen und die empfohlenen Fußwege ändern.
Die Stimmung beginnt Stunden vor dem Anpfiff
Lange vor dem Spiel sind die Pubs voll, Menschen tragen ihre Nationalfarben und die Straßen werden laut. Oft feiern Fans beider Nationen gemeinsam – eine der schönen Besonderheiten der Six Nations.
Genießen Sie das Treiben, gehen Sie aber rechtzeitig zum Stadion. Gerade der letzte Kilometer kann wegen Kontrollen und dichtem Fußgängerverkehr länger dauern als gedacht.
Sonntag ist Zeit für die Stadt
Nach einem Samstagsspiel lässt sich der Sonntag wunderbar für Sightseeing nutzen. Wer allerdings bis tief in die Nacht gefeiert hat, wird einen Flug im Morgengrauen bereuen.
Wenn Sie mehrere Auswärtsspiele Ihrer Mannschaft besuchen, müssen nicht alle Wochenenden gleich aussehen. Mal lohnt sich ein Museumstag, mal ein Ausflug ins Umland, mal ein Abend rund um das Rugbyviertel.
Auch ohne Ticket lohnt sich der Besuch
In Rugby-Städten sind die Pubs und öffentlichen Übertragungsorte am Spieltag oft auch voller Fans ohne Stadionticket. Selbst wenn das Spiel ausverkauft ist, kann das Wochenende ein Erlebnis werden. Besonders in Cardiff, Dublin und Edinburgh zieht die Turnierstimmung weit über das Stadion hinaus in die Innenstadt.
Für die großen Duelle sollten Sie einen Tisch reservieren oder früh genug ein Lokal aussuchen. Kurz vor dem Anpfiff findet man im berühmtesten Rugbypub der Stadt selten noch Platz.
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