Rugby-WM besuchen: Spielorte, Tickets und Reiseroute

Bei einer Rugby-Weltmeisterschaft lohnt es sich, mehr als nur ein Wochenende einzuplanen. Über mehrere Wochen verteilt finden Spiele in verschiedenen Städten statt – eine gute Gelegenheit, das Gastgeberland kennenzulernen. Während die Gruppenspiele früh feststehen, bleibt in der K.-o.-Runde offen, wo die eigene Mannschaft antritt. Wer beides erleben möchte, sollte den ersten Teil der Reise fest planen und für später Spielraum lassen.

Die festen Gruppenspiele bilden das Gerüst der Reise

Wenn Sie Ihre Nationalmannschaft begleiten möchten, beginnen Sie bei den bestätigten Gruppenspielen und den jeweiligen Städten. Lassen Sie zwischen den Partien einen Reisetag frei. Während einer WM sind Züge schnell voll, Inlandsflüge teuer und kurzfristig verfügbare Hotelzimmer rar.

In der K.-o.-Runde hängt der nächste Spielort vom Turnierverlauf ab. Halten Sie sich stornierbare Unterkünfte offen, statt schon Monate vorher ein nicht erstattbares Zimmer am möglichen Viertelfinalort zu bezahlen.

WM-Tickets nur auf offiziellen Wegen besorgen

Der Kartenverkauf läuft häufig in mehreren Phasen. Partien des Gastgebers, große Rivalitäten und das Finale sind besonders gefragt. Kaufen Sie bei offiziellen Stellen oder zugelassenen Wiederverkaufsplattformen; so vermeiden Sie Probleme mit digitalen Tickets und möglichen Ausweiskontrollen.

Ihre Ticketkategorie legt möglicherweise den Block fest, aber nicht, wer um Sie herum sitzt. Gerade die gemischten Fantribünen machen Rugby besonders. Beachten Sie trotzdem, dass Stadionregeln und Alkoholbestimmungen je nach Gastgeberland unterschiedlich sind.

Die Stadionanreise hängt vom Spielort ab

Manche WM-Stadien liegen mitten in der Stadt und haben einen Bahnhof in der Nähe, andere weit außerhalb. Lesen Sie die Verkehrshinweise für genau Ihren Spielort und achten Sie auf Sonderbusse und Straßensperrungen.

Kommen Sie großzügig vor dem Anpfiff an. Sicherheitskontrollen, Fanzonen und große Gruppen angereister Anhänger können den letzten Abschnitt deutlich verlangsamen.

Zwischen den Spielen liegt der Reiz der Reise

Zwischen den Gruppenspielen bleibt oft Zeit für Ausflüge. Erkunden Sie lieber eine Region in Ruhe, als jedem Spiel mit dem nächsten Flug hinterherzureisen. Bei gut gelegener Unterkunft lassen sich manchmal sogar zwei Spielorte ohne Hotelwechsel besuchen.

Viele Fans treffen sich an Spieltagen in Pubs, auf Plätzen und in Fanzonen. Die gemeinsamen Abende gehören zur WM fast ebenso wie die Partien. Planen Sie deshalb nicht jede Stunde durch.

In der Schlussphase flexibel bleiben

Sobald die Halbfinalisten feststehen, steigen Nachfrage und Preise an den verbleibenden Austragungsorten oft sprunghaft. Wer vorher teure Flüge bucht, spekuliert auf den Turnierverlauf. Wenn Ihnen die beteiligten Mannschaften weniger wichtig sind, haben Sie deutlich mehr Freiheit.

Wählen Sie möglichst einen Ort, den Sie auch unabhängig vom Rugby besuchen möchten. Scheidet Ihr Team früher aus, bleibt eine lohnende Städtereise.

Die Fankultur spielt sich auch außerhalb der Stadien ab

Vor großen Partien versammeln sich die Anhänger einzelner Nationen häufig in bestimmten Vierteln. Auf Plätzen und in Pubs wird gesungen, gefeiert und miteinander diskutiert. Informieren Sie sich, wo die jeweiligen Fangruppen zusammenkommen, wenn Sie diese Atmosphäre erleben möchten.

Die großen Treffpunkte beeinflussen allerdings auch den Verkehr. Wenn sich die Straßen füllen und kaum noch Taxis zu bekommen sind, kommt man zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft am besten weiter.

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