In vollen Wagen haben Taschendiebe die leichteste Gelegenheit
Stark genutzte Linien im Zentrum, große Umsteigebahnhöfe und Flughafenverbindungen können extrem voll werden. Halten Sie Taschen geschlossen und bei Platzmangel vor dem Körper. Ein Handy, das aus der Tasche ragt, oder eine offene Handtasche ist besonders leicht auszuräumen, wenn sich Fahrgäste aneinanderdrängen und eine kurze Berührung kaum auffällt.
An Türen und beim Einsteigen ist Aufmerksamkeit wichtig
Taschendiebe nutzen mitunter den Augenblick unmittelbar vor dem Schließen der Türen, weil das Opfer kaum Zeit zum Reagieren hat. Sehen Sie die Wegbeschreibung vor dem Einsteigen nach und verstauen Sie das Handy beim Durchgehen durch die Tür. Falls jemand Sie unnötig anrempelt oder den Durchgang blockiert, achten Sie zuerst auf Ihre Sachen, bevor Sie reagieren.
Probleme mit Fahrkarten können ungebetene Helfer anlocken
Benutzen Sie offizielle Automaten, besetzte Schalter und eindeutige Wegweiser. Nehmen Sie rund um die Ticketbereiche keine aufgedrängte Hilfe von Fremden an. Dass Besucher gelegentlich nicht weiterwissen, ist ganz normal. Sie müssen einem Unbekannten trotzdem weder Karte noch Handy oder Bargeld aushändigen. Wenn ein Automat Schwierigkeiten macht, treten Sie zur Seite und wenden Sie sich ans Personal oder versuchen Sie ein anderes Gerät.
Halten Sie Ersatz getrennt bereit
Tragen Sie nicht alle Zahlungskarten, den Reisepass und große Bargeldbeträge in derselben Tagestasche. Mit einer sicher anderswo verwahrten zweiten Zahlungsmöglichkeit ist eine gestohlene Geldbörse weit weniger dramatisch. Sorgen Sie zudem dafür, dass wichtige Reisedaten auch ohne das Telefon zugänglich sind, das Sie in der Métro immer wieder hervorholen.
Gewöhnliche Aufmerksamkeit genügt
Es gibt keinen Grund, jeden vollen Zug als Bedrohung anzusehen. Sitzen oder stehen Sie bequem, verstauen Sie Wertsachen in geschlossenen Fächern und bewegen Sie sich an Umsteigepunkten zielgerichtet. Wenn ein Diebstahl geschieht, sperren Sie Karten und Geräte umgehend und melden Sie ihn bei Bedarf. Sicheres Métro-Fahren sollte eine normale Großstadtgewohnheit sein und kein ständiger Alarmzustand.
Rolltreppen und Bahnhofsausgänge lenken häufig ab
Reisende bleiben gern oben an einer Rolltreppe stehen, um auf der Karte oder nach der Hoteladresse zu suchen. Gehen Sie erst zur Seite, bevor Sie das Handy hervorholen. So blockieren Sie niemanden und zeigen Ihre Wertsachen nicht mitten an einer Engstelle. Verstauen Sie die Geldbörse nach der Ticketsperre, bevor Sie mit dem Gepäck weitergehen. Kleine Pausen am richtigen Ort machen die Fahrt sicherer und weniger stressig.
Die Métro ist nachts oft besser als ein improvisierter langer Fußweg
Manche Besucher meiden öffentliche Verkehrsmittel aufgrund allgemeiner Warnungen vor Taschendieben und laufen dann spätabends mit dem Handy in der Hand durch unbekannte Straßen. Entscheiden Sie mit Augenmaß. Ein gut besetzter Zug mit gewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen kann die einfachere Möglichkeit sein. Sicherheit betrifft die gesamte Reise und nicht den Versuch, ein einzelnes Risiko auszuschließen, während dadurch ein anderes entsteht.
Halten Sie auf Flughafenverbindungen das Gepäck überschaubar
Bei Flughafenfahrten haben Menschen naturgemäß größere Koffer und sind stärker abgelenkt. Verwahren Sie kleinere Wertsachen innerhalb des Gepäcks statt in leicht zugänglichen Außentaschen und halten Sie Ihren Koffer beim Anhalten in der Nähe. Wenn Sie mehrere Gepäckstücke tragen, kann ein Taxi oder direkter Flughafendienst sinnvoll sein, weil Sie bei weniger Umstiegen seltener etwas vergessen oder verlieren können. Reisen Sie mit Kindern, vereinbaren Sie vorab, was zu tun ist, falls Türen schließen, bevor alle eingestiegen sind. Eine einfache Regel lautet meist, dass niemand eigenständig zu einem anderen Bahnhof fährt, sofern das nicht ausdrücklich verabredet wurde. Panik zu vermeiden ist wichtiger, als dem nächsten Zug hinterherzurennen.
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