Eine Stadt mit gut erreichbarer Arena wählen
Ob Toronto, Montréal, Vancouver, New York, Boston oder Chicago: In vielen NHL-Städten liegen die Arenen nahe an Hotels und öffentlichen Verkehrsmitteln. So ist die Fahrt mit Bahn oder U-Bahn oft einfacher als die Parkplatzsuche.
Die reguläre Saison läuft vom Herbst bis ins Frühjahr. Vergleichen Sie den Heimspielplan mit Ihren Reisedaten. Gerade traditionsreiche Rivalitäten und Begegnungen am Wochenende können teurer werden.
Von der Seitenlinie sieht man mehr vom Spiel
Nahe der Mittellinie behalten Sie beide Enden gut im Blick. In den unteren Eckreihen sind die Zweikämpfe zum Greifen nah, doch das Spiel am anderen Tor ist schwerer zu erkennen. Weiter oben lässt sich das Geschehen oft sehr gut überblicken – bei niedrigeren Ticketpreisen.
Direkt hinter dem Tor ist die Perspektive spektakulär. In den vordersten Reihen können allerdings Bande und Plexiglas die Sicht beeinträchtigen. Schauen Sie sich deshalb den genauen Sitzplan an.
Abseits, Icing und Überzahl verstehen
Drei Dinge helfen besonders: Bei einer Strafe muss eine Mannschaft zeitweise mit weniger Spielern auskommen. Abseits und Icing führen häufig zu Unterbrechungen. Normalerweise stehen fünf Feldspieler und ein Torwart pro Team auf dem Eis; gewechselt wird auch bei laufendem Spiel.
Die Anzeigetafel zeigt Strafen und Videoprüfungen an, der Hallensprecher erläutert vieles. Sie brauchen also keine komplette Regelkunde, um das Spiel und die Reaktionen auf den Rängen zu verstehen.
Für die kühle Halle eine Schicht mehr einpacken
Auch wenn es draußen warm ist, bleibt es in der Eishalle recht kühl. Eine leichte zusätzliche Jacke oder ein Pullover schadet nicht. Wer im nordamerikanischen Winter unterwegs ist, hat warme Kleidung ohnehin dabei.
Kommen Sie rechtzeitig durch die Kontrollen, damit Sie das Aufwärmen nicht verpassen. Schon dabei sieht man, wie schnell Pässe und Schüsse in Wirklichkeit sind – oft eindrucksvoller als am Bildschirm.
60 Minuten Spielzeit bedeuten einen langen Abend
Gespielt werden drei Drittel à 20 Minuten. Dazu kommen Drittelpausen, Unterbrechungen und gegebenenfalls eine Verlängerung. Musik und Videoclips füllen die Pausen. Für den Besuch sollten Sie deutlich mehr als eine Stunde einplanen.
Nach dem Schlusspfiff strömen die Zuschauer zu den Bahnen, in Restaurants oder Bars. Wenn Ihr Hotel in der Nähe liegt, kommen Sie zu Fuß oft am entspanntesten zurück.
Bei Rivalenduellen wird es besonders laut
Ein gewöhnliches Spiel unter der Woche kann gemütlicher sein als erwartet. Treffen dagegen Montréal und Toronto oder Edmonton und Calgary aufeinander, wird es schnell hitzig – und die Tickets sind meist teurer. Der Gegner ist bei der Auswahl fast ebenso wichtig wie der Sitzplatz.
In traditionsreichen Eishockeystädten lohnt es sich, vor Spielbeginn durch das Viertel rund um die Arena zu gehen. Statuen, Meisterbanner und Fanlokale erzählen von der Vereinsgeschichte und erklären, warum manche Nummern und Gesänge so viel bedeuten.
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