1. Entscheiden Sie realistisch, wie viel von beiden Inseln Sie sehen können
Die Nordinsel eignet sich gut für Auckland, Rotorua, geothermische Landschaften, Māori-Kultur und Wellington. Die Südinsel ist besonders stark bei alpiner Landschaft, Queenstown, Fiordland, der Westküste und Roadtrips.
Beide Inseln in einer Woche gründlich abdecken zu wollen, ist meist zu ehrgeizig. Bei einer kürzeren Reise kann eine einzige Insel ein besseres Erlebnis bieten als ständiges Weiterziehen.
2. Auckland, Wellington und Christchurch sind praktische Ausgangspunkte
Auckland ist das größte internationale Eingangstor und eignet sich gut für Reisen in den Norden der Nordinsel. Wellington ist kompakt, kulturell interessant und günstig für die Fährverbindung zur Südinsel gelegen.
Christchurch ist ein praktischer Startpunkt für Roadtrips auf der Südinsel, während Queenstown der bekannteste Ausgangsort für Abenteueraktivitäten, alpine Landschaften und Ausflüge nach Fiordland und Central Otago ist.
3. Autofahren ist oft die beste Art, das Land zu entdecken
Außerhalb der größten Städte bieten Mietwagen oder Campervans eine Flexibilität, die öffentliche Verkehrsmittel nicht immer erreichen. In Neuseeland herrscht Linksverkehr, und Landstraßen können schmal, kurvig und langsamer sein als erwartet.
Berechnen Sie die Reisezeit nicht nur nach der Entfernung. Landschaftliche Stopps, Bergstraßen und Wetter können aus einer überschaubaren Kilometerzahl einen ganzen Reisetag machen.
4. Prüfen Sie, ob Sie eine NZeTA oder ein Besuchervisum benötigen
Einige Reisende können Neuseeland besuchen, ohne vorher ein Besuchervisum zu beantragen, benötigen aber möglicherweise eine New Zealand Electronic Travel Authority, kurz NZeTA. Die Berechtigung hängt von Reisepass, Reisezweck und Art der Anreise ab.
Für berechtigte Reisende ist eine NZeTA in der Regel zwei Jahre gültig und erlaubt normalerweise Aufenthalte von bis zu drei Monaten am Stück beziehungsweise bis zu sechs Monaten für britische Staatsangehörige. Andere Reisende benötigen ein passendes Visum. Nutzen Sie für Ihren Reisepass die offiziellen Tools von Immigration New Zealand.
5. Planen Sie Zeit für NZeTA und Besucherabgabe ein
Immigration New Zealand empfiehlt Reisenden, für einen NZeTA-Antrag bis zu 72 Stunden einzuplanen, auch wenn viele Anträge schneller bearbeitet werden.
Viele Besucher, die eine NZeTA beantragen oder bestimmte befristete Visa nutzen, müssen außerdem die International Visitor Conservation and Tourism Levy zahlen. Es gibt Ausnahmen, daher sollten Sie die aktuellen offiziellen Regeln prüfen, statt anzunehmen, dass die Abgabe für jeden Reisenden gilt.
6. Die Jahreszeiten verändern die Art der Reise
Der Sommer von Dezember bis Februar ist beliebt für Wanderungen, Strände und lange Tage, während der Winter in ausgewählten Regionen Skifahren und alpine Reisen ermöglicht. Frühling und Herbst können sich hervorragend für Roadtrips mit weniger Hochsaisonandrang eignen.
Das Wetter in den Bergen kann sich zu jeder Jahreszeit schnell ändern. Prüfen Sie die lokalen Bedingungen vor Wanderungen, Panoramastraßen und alpinen Übergängen.
7. Naturreisen erfordern Vorbereitung
Viele bekannte Erlebnisse in Neuseeland führen über Wanderwege, durch Nationalparks, über abgelegene Straßen oder aufs Wasser. Für manche Wanderungen sind Reservierungen, Transportorganisation oder passende Wetterfenster erforderlich.
Nutzen Sie aktuelle Informationen des Department of Conservation und lokaler Anbieter bei der Planung von Outdoor-Aktivitäten. Eine flexible Route ist wertvoll, wenn das Wetter Pläne in den Bergen oder auf dem Wasser beeinflusst.
8. Die Fähre gehört zum Erlebnis einer Reise über beide Inseln
Zwischen Nord- und Südinsel kann man fliegen oder die Fähre über die Cook Strait nehmen. Die Fähre verbindet Wellington mit dem oberen Teil der Südinsel und kann Fahrzeuge befördern, doch Wetter und Kapazitäten können den Fahrplan beeinflussen.
Wenn ein Mietfahrzeug Teil der Reise ist, prüfen Sie, ob die Vermietung die Mitnahme auf der Fähre erlaubt oder getrennte Fahrzeuge auf beiden Inseln verlangt.
Checkliste für eine Neuseeland-Reise
Prüfen Sie vor Abschluss der Route die praktischen Details, die eine straßenbasierte Reise beeinflussen können.
- Bestätigen Sie, ob Ihr Reisepass eine NZeTA oder ein Visum erfordert.
- Planen Sie genügend Bearbeitungszeit vor der Reise ein.
- Prüfen Sie, ob die Besucherabgabe für Sie gilt.
- Unterschätzen Sie Fahrzeiten auf kurvigen Straßen nicht.
- Prüfen Sie Berg- und Wanderbedingungen kurz vor der Reise.
- Entscheiden Sie, ob eine oder beide Inseln wirklich in die verfügbare Zeit passen.
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