Zuerst die Session wählen, dann den Platz
In den ersten Runden laufen viele Matches auf verschiedenen Courts. Wer zahlreiche Spieler sehen möchte, ist damit gut bedient. Später konzentriert sich alles stärker auf den Hauptplatz, und die Tickets werden teurer. Prüfen Sie, für welche Courts Ihre Karte gilt.
Die genaue Spielreihenfolge wird erst kurz vorher veröffentlicht. Wenn Sie wegen eines bestimmten Profis kommen, bleibt bei früh gekauften Tickets immer ein Risiko.
Die Caja Mágica ist kein typisches Hotelviertel
Die Caja Mágica befindet sich in Usera, abseits der berühmten Sehenswürdigkeiten. In der Regel kommt man mit Metro oder Bus gut hin. Schauen Sie vor dem Besuch auf die aktuellen Zugangs- und Haltestellenhinweise.
Rund um Atocha, den Retiro oder in einem anderen gut angebundenen Teil des Zentrums lässt sich die freie Zeit zwischen den Sessions meist schöner verbringen.
Auf Sand kann ein Match den ganzen Zeitplan verschieben
Ein hart umkämpftes Dreisatzmatch kann die nächsten Begegnungen deutlich nach hinten verschieben. Selbst auf einem überdachten Court ist die Endzeit einer Session nicht genau vorhersehbar.
Reservieren Sie ein Restaurant nach dem Tennis nur mit ausreichend Abstand. Immerhin ist es in Madrid ganz normal, erst spät zu Abend zu essen.
Auch im Frühling kann die Sonne kräftig sein
Die Mittagssonne kann bereits im Frühjahr heiß sein. Nehmen Sie Sonnenschutz und Wasser mit. Wenn es abends abkühlt, ist eine leichte Jacke angenehm.
Prüfen Sie die Regeln zu Rucksäcken und Flaschen, bevor Sie nach einem langen Sightseeing-Tag direkt zur Anlage fahren.
Gönnen Sie Madrid mindestens einen eigenen Tag
Prado, Retiro, Königspalast und die vielen Viertel sind mehr als ein Zwischenprogramm. Planen Sie einen ganzen Tag für Madrid ein – ein Tennistag mit Anfahrt und Fußwegen ist oft anstrengender als gedacht.
Bei mehreren Turniertagen bietet sich ein Wechsel zwischen Tennis und Stadtbummel an. So verbringen Sie Ihren Aufenthalt nicht ausschließlich im Pendelverkehr.
Warum in Madrid oft offensiver gespielt wird
Madrid liegt rund 650 Meter über dem Meeresspiegel. In der dünneren Luft fliegen die Bälle etwas schneller als bei Sandplatzturnieren auf Meereshöhe. Auch die Spieler sprechen immer wieder über das ungewohnte Spielgefühl. Das hilft zu erklären, warum in Madrid oft offensiver gespielt wird als bei manch anderem europäischen Sandplatzturnier.
Gesundheitlich ist die Höhe für die meisten Zuschauer unproblematisch. Wegen der trockenen Luft und der Sonne sollten Sie während langer Sessions trotzdem regelmäßig trinken.
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