1. Entscheiden Sie, ob Sie ein Auto brauchen
Dublin und andere größere Städte lassen sich ohne Auto besuchen, und Bahn- oder Busverbindungen verbinden viele wichtige Ziele. Ein Mietwagen wird deutlich nützlicher, wenn sich die Reise auf ländliche Gebiete, Küstenstraßen oder kleine Dörfer konzentriert.
In Irland wird links gefahren. Besucher ohne Erfahrung mit Linksverkehr sollten auf schmalen Landstraßen, in Kreisverkehren sowie beim Verlassen von Parkplätzen oder Tankstellen besonders aufmerksam sein.
2. Dublin sollte als echter Stadtaufenthalt behandelt werden
Dublin verbindet georgianische Straßen, Museen, Literaturgeschichte, Pubs, Live-Musik und wichtige Institutionen wie Trinity College. Mehrere Tage geben Ihnen Zeit, über eine kurze Liste zentraler Sehenswürdigkeiten hinauszugehen.
Öffentliche Verkehrsmittel und zu Fuß gehen sind im Stadtzentrum meist praktischer als ein Mietwagen.
3. Galway ist ein guter Ausgangspunkt für den Westen
Galway hat ein kompaktes Zentrum und eine starke Musik- und Esskultur; der umliegende Westen öffnet den Weg nach Connemara und zu Atlantiklandschaften.
Wenn die Reise die Cliffs of Moher, den Burren oder kleinere Küstengemeinden umfasst, prüfen Sie die Fahrzeiten genau. Entfernungen können kurz wirken, während schmale Straßen die Fahrt langsamer machen als erwartet.
4. Cork und Kerry eignen sich für einen Roadtrip im Süden
Cork kann Reisen durch Südirland verankern, während Killarney und der Ring of Kerry für Seen, Berge und Küstenlandschaft beliebt sind. Die Region funktioniert am besten, wenn Sie Zeit für Stopps lassen, statt die Strecke als eine einzige schnelle Fahrt zu behandeln.
Das Wetter kann sich rasch ändern; ein flexibler Zeitplan ist daher für Aussichtspunkte, Wanderungen und längere Panoramarouten hilfreich.
5. Die Wild Atlantic Coast belohnt langsameres Tempo
Westirland erlebt man besser als Abfolge von Landschaften und Orten denn als Rennen zwischen berühmten Aussichtspunkten. Wind, Regen und schmale Straßen können das Vorankommen beeinflussen.
Planen Sie weniger Übernachtungsbasen und lassen Sie Zeit für spontane Stopps. Ein Roadtrip mit Puffer fühlt sich meist deutlich weniger stressig an als einer, der minutengenau geplant ist.
6. Das Wetter gehört zur Reise
Irlands Wetter ist das ganze Jahr wechselhaft. Der Sommer bringt meist längere Tage und stärkere Besuchernachfrage, doch Regen und Wind bleiben möglich. Frühling und Herbst können hervorragend für Roadtrips sein, wenn Sie auf wechselnde Bedingungen vorbereitet sind.
Packen Sie eine wasserdichte Außenschicht und Schuhe für nassen Untergrund ein, statt sich auf eine langfristige Wettervorhersage zu verlassen.
7. Irland und Nordirland haben unterschiedliche Systeme
Die Republik Irland und Nordirland teilen eine offene Landgrenze, sind aber unterschiedliche Rechtsgebiete. Die Republik verwendet den Euro, während Nordirland zum Vereinigten Königreich gehört und Pfund Sterling nutzt.
Dieser Unterschied ist auch für die Einreise relevant. Eine Person, die nach Irland einreisen darf, hat nicht automatisch die Erlaubnis zur Einreise in das Vereinigte Königreich.
8. Prüfen Sie die britischen ETA-Anforderungen vor der Weiterreise nach Nordirland
Viele visumfreie Besucher, die nach Nordirland reisen, benötigen inzwischen eine britische Electronic Travel Authorisation, sofern keine Ausnahme gilt. Britische und irische Staatsbürger benötigen keine ETA; außerdem bestehen besondere Ausnahmen für bestimmte rechtmäßig in Irland ansässige Personen, die innerhalb der Common Travel Area reisen.
Wenn Belfast oder ein anderes Ziel in Nordirland Teil Ihrer Route ist, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen britischen Anforderungen für Ihre Staatsangehörigkeit und Ihren Status, auch wenn es an der Landgrenze keine routinemäßige Einreisekontrolle gibt.
9. Prüfen Sie die irischen Einreisebestimmungen separat
Irland gehört nicht zum Schengen-Raum und hat eigene Einwanderungsregeln. Visabestimmungen hängen von Staatsangehörigkeit und Reisezweck ab.
Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Schengen-Visum oder visumfreier Schengen-Status die Irland-Frage beantwortet. Prüfen Sie die aktuellen irischen Einwanderungshinweise für den Reisepass, den Sie verwenden werden.
Checkliste für eine Irland-Reise
Prüfen Sie vor der Buchung einer Stadt- und Roadtrip-Route die praktischen Details, die die Reise beeinflussen.
- Entscheiden Sie, ob der ländliche Teil tatsächlich einen Mietwagen erfordert.
- Denken Sie daran, dass in Irland links gefahren wird.
- Planen Sie zusätzliche Zeit für schmale Landstraßen und landschaftliche Stopps ein.
- Packen Sie in jeder Jahreszeit für Wind und Regen.
- Prüfen Sie die irischen Einreisebestimmungen getrennt von den Schengen-Regeln.
- Wenn Sie Nordirland besuchen, prüfen Sie, ob Sie eine britische ETA oder ein Visum benötigen.
- Führen Sie bei Grenzübertritt Zahlungsmöglichkeiten für Euro- und Pfund-Sterling-Gebiete mit.
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