Kykladen, Kreta und andere Routenkombinationen
Manche Kreuzfahrten konzentrieren sich auf die Kykladen, andere verbinden Kreta und Rhodos mit den Ionischen Inseln oder Häfen in der Türkei und an der Adria. Eine lange Hafenliste ist nicht automatisch besser, wenn für jeden Ort kaum Zeit bleibt. Sehen Sie zuerst auf die Route und danach auf das Schiff. Spätfrühling und Frühherbst bieten häufig angenehme Temperaturen bei weniger Sommerandrang. Im Hochsommer profitieren Sie von langen Tagen, müssen aber mit mehr Besuchern und starker Hitze rechnen.
Piräus ist der wichtigste Kreuzfahrthafen für Athen, doch manche Schiffe starten in anderen griechischen Städten oder Nachbarländern. Planen Sie die Fahrt vom Flughafen zum Terminal großzügig. Auch der Abfahrtshafen ist Teil Ihrer Reise: Besonders bei weit entfernten Terminals oder einer Einwegroute können Hotels, Transfers und unterschiedliche Hin- und Rückflughäfen den Preis und Komfort erheblich verändern.
Hinter der Bezeichnung „Griechische Inseln“ verbergen sich sehr verschiedene Strecken. Einige zeigen vor allem die bekannten Kykladen, andere größere Inseln, ruhige Orte oder Festlandshäfen. Vergleichen Sie die vollständige Hafenfolge. Zwei Kreuzfahrten im selben Fahrtgebiet können ein völlig anderes Griechenland vermitteln.
An heißen oder besonders beliebten Inselstopps lohnt sich ein früher Aufbruch. Noch bevor sich Ausflugsgruppen sammeln und die Temperaturen steigen, lassen sich viele Orte entspannter erkunden. Bei einer frühen Schiffsankunft kann es entscheidend sein, zügig die Gangway oder einen der ersten Tender zu nutzen.
Die griechische Sonne sollte man nicht unterschätzen, besonders auf offenen Fähren, Tenderbooten und zwischen antiken Ruinen. Nehmen Sie Wasser und Sonnenschutz mit und planen Sie mittags eine schattige Pause ein. Ein etwas langsameres Tempo ist häufig angenehmer als eine weitere Sehenswürdigkeit in der größten Hitze.
Wo Tenderboote den Landgang bestimmen
Auf Santorin und manchen kleineren Inseln ankern die Schiffe vor der Küste; Passagiere fahren mit Tenderbooten an Land. Anderswo gibt es einen direkten Liegeplatz. Informieren Sie sich über den Ankunftsort, steile Wege und mögliche Engpässe. Bei vielen aufeinanderfolgenden Hafenstopps kann ein Seetag willkommen sein. Kleine Orte sind oft gut auf eigene Faust zu erkunden, während entfernte Strände und archäologische Anlagen sichere Transfers erfordern. Reservieren Sie nur die Ausflüge früh, bei denen Plätze knapp sind.
Tenderboote benötigen Zeit, sowohl zu Beginn als auch am Ende des Landgangs. Bei einem kurzen Hafenaufenthalt verkürzt sich die nutzbare Zeit dadurch deutlich. Wer zusätzlich eine längere Fahrt ins Inselinnere plant, sollte besonders großzügig rechnen.
Verlassen Sie sich bei individuellen Ausflügen nicht allein auf die nächste Bus- oder Fährverbindung. Am Nachmittag können lange Warteschlangen für Taxis entstehen, Fahrpläne ändern sich und Anschlüsse werden knapp. Stellen Sie sicher, dass die Rückfahrt zum Schiff auch mit einem vernünftigen Puffer funktioniert.
Balkonkabine oder Aussichtsdeck für Inselpanoramen?
Ein privater Balkon macht die Einfahrt zwischen den Inseln reizvoll. Die öffentlichen Außendecks bieten jedoch oft den umfassenderen Panoramablick, und wer ständig an Land ist, nutzt den eigenen Balkon womöglich selten. Ein Schiff mit passender Route ist deshalb wichtiger als der neueste Neubau. Gönnen Sie sich nach Möglichkeit auch Zeit in Athen vor oder nach der Fahrt, statt die Stadt zwischen Langstreckenflug und Einschiffung abhandeln zu wollen. Denken Sie bei einer Einwegroute an Gabelflüge und Transfers.
Auf Routen mit dicht aufeinanderfolgenden Inselstopps bleibt manchmal wenig Zeit für die eigene Kabine. Ein Balkon kann morgens oder während einer Küstenpassage wunderbar sein. Wer dagegen schon früh zum Landgang aufbricht und erst abends zurückkehrt, sollte überlegen, ob sich der Aufpreis tatsächlich lohnt.
Die Mischung der Inseln prägt die Reise mehr als eine einzelne bekannte Station. Eine Route mit ausschließlich viel besuchten Häfen fühlt sich anders an als eine Fahrt, die auch ruhige Inselorte einschließt. Lassen Sie sich daher nicht von einem prominenten Namen auf der Liste allein überzeugen.
Kleine Häfen können sehr voll werden, wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig eintreffen. Wer den Rundgang zeitlich etwas vor oder nach dem größten Besucherandrang legt, findet häufig mehr Ruhe. Schon eine kluge Reihenfolge der Besichtigungen kann viel verändern.
Planen Sie eine Kreuzfahrt?
Vergleichen Sie Kreuzfahrtrouten und aktuelle Angebote auf CruiseDirect.
Kreuzfahrt suchen