Die schönsten historischen Städte in Deutschland

Deutschlands historische Städte reichen von Fachwerkzentren und Hansestädten bis zu Domstädten, die den Krieg überstanden oder danach sorgfältig wiederaufgebaut wurden. Die beste Reiseroute gruppiert Orte nach Regionen, statt für einzelne Höhepunkte quer durchs Land zu fahren. Viele Städte lassen sich gut mit der Bahn erreichen, während ein Auto bei ländlichen Ortsgruppen hilfreich ist. Das regionale Bahnnetz macht zahlreiche kleinere Städte leichter miteinander kombinierbar, als ihre Größe vermuten lässt – besonders, wenn die Reise geografisch sinnvoll gebündelt wird.

1. Rothenburg ob der Tauber liefert das klassische Mittelalterbild

Stadtmauern, Türme und die kompakte Altstadt machen Rothenburg zu einem der meistfotografierten historischen Orte Deutschlands. Tagsüber können viele Ausflugsgäste unterwegs sein; eine Übernachtung sorgt am Abend für deutlich ruhigere Atmosphäre. Wenn viele Tagesbesucher abgereist sind, wirken Mauern und Gassen besonders stimmungsvoll.

2. Bamberg verbindet Architektur mit einer lebendigen Stadt

Bambergs UNESCO-Altstadt, Domviertel und Brautradition machen die Stadt zu weit mehr als einem Freilichtmuseum. Sie ist gut per Bahn erreichbar und passt natürlich in eine Franken-Reise. Brauereien, Flusslage und das bewohnte Zentrum machen es leicht, hier einen ganzen Tag zu verbringen.

3. Quedlinburg ist reich an Fachwerkstraßen

Quedlinburg liegt nahe dem Harz und besitzt eine ungewöhnlich dichte Sammlung historischer Gebäude. Die Stadt lässt sich gut mit Wanderungen oder einer größeren Route durch Mitteldeutschland verbinden. Das kompakte Zentrum belohnt langsames Erkunden stärker als einen kurzen Fotostopp.

4. Lübeck steht für den hanseatischen Norden

Backsteingotik, Kaufmannsgeschichte und die kompakte Altstadt auf der Insel unterscheiden Lübeck deutlich von süddeutschen Mittelalterzielen. Hamburg ist der naheliegende Bahnknoten für die Anreise. Gerade die Backsteinarchitektur und die Handelstradition geben Lübeck einen ganz anderen Charakter als historischen Städten im Süden.

5. Görlitz lohnt sich besonders auf Reisen in den Osten

Direkt an der polnischen Grenze besitzt Görlitz ein bemerkenswert intaktes Zentrum mit Gebäuden aus mehreren Epochen. Durch seine Lage eignet sich die Stadt vor allem als Teil einer Sachsen- oder grenzüberschreitenden Route und weniger als spontaner Abstecher von Westdeutschland aus. In dieser geografischen Einbindung entfaltet sie ihren größten praktischen Wert.

6. Regensburg verbindet römische und mittelalterliche Geschichte

Steinerne Brücke, Dom und erhaltene Altstadtgassen liegen in Regensburg unmittelbar an der Donau. Direkte Zugverbindungen machen die Stadt auch ohne Auto leicht mit München oder Nürnberg kombinierbar. Donau und römische Spuren bringen zusätzliche Vielfalt in eine Route, die sonst vor allem von mittelalterlichen Zentren geprägt wäre.

7. Regionale Gruppen ergeben bessere Routen

Franken, der Harz, Sachsen und der Rhein bieten jeweils mehrere historische Städte in überschaubaren Entfernungen. Wählen Sie lieber eine Region und ergänzen Sie sie um Landschaft, statt eine landesweite Checkliste abzufahren. Besonders Franken, Sachsen und der Rhein eignen sich für Routen mit kurzen Transfers.

8. Übernachten Sie mindestens einmal in einer kleineren Stadt

Historische Zentren sind früh morgens und am Abend oft am stimmungsvollsten. Eine Übernachtung verhindert außerdem, dass jede Stadt nur zu einem zweistündigen Fotostopp wird. Eine Nacht in einem kleineren Ort verändert das Reiseerlebnis oft stärker als ein weiterer berühmter Tagesstopp.

Planen Sie Ihre Reise?

Vergleichen Sie Flugoptionen und Reiseangebote mit SY.com.

Flüge suchen