Bangkok-Restaurant- und Essensführer

Bangkok gehört zu den Städten Asiens, in denen sich eine Reise besonders leicht rund ums Essen planen lässt. Die nützliche Frage ist nicht nur, welches Restaurant „das beste“ ist, sondern in welchem Teil der Stadt Sie sich befinden, welche Art thailändischer Küche Sie probieren möchten und wie viel Zeit Sie für eine Mahlzeit im Bangkoker Verkehr verbringen wollen.

1. Wählen Sie Essensviertel passend zu Ihrer Route

Bangkok ist riesig, und ein Restaurant, das auf der Karte nah aussieht, kann zur falschen Tageszeit dennoch unpraktisch sein. Verbinden Sie Mahlzeiten mit den Vierteln, die Sie ohnehin erkunden, statt jeden Tag um weit entfernte Reservierungen herum zu planen.

Yaowarat, das historische Zentrum, Sukhumvit, Sathorn, Ari und die Viertel am Fluss bieten jeweils unterschiedliche gastronomische Erlebnisse. Bangkok hat außerdem hervorragende Food Courts und Märkte, die bei Wunsch nach Vielfalt einfacher sein können als ein formelles Restaurant.

2. Yaowarat ist der Klassiker für einen Streetfood-Abend

Die Yaowarat Road in Chinatown gehört zu Bangkoks bekanntesten Essensgegenden. Am Abend füllt sich das Viertel mit Restaurants, Ständen und kleinen Läden, die Nudeln, Meeresfrüchte, Gegrilltes, Desserts und chinesisch-thailändische Spezialitäten anbieten.

Dank der MRT ist Chinatown heute leichter erreichbar als früher. Die Station Wat Mangkon ist praktisch für Yaowarat, doch das Erkunden der Seitenstraßen gehört zum Erlebnis. Planen Sie also Zeit ein, statt das Viertel als einzigen kurzen Essensstopp zu behandeln.

3. Lernen Sie einige thailändische Gerichte jenseits von Pad Thai kennen

Die thailändische Küche unterscheidet sich stark nach Region. Bangkok ist ein guter Ort, um Gerichte aus Zentral-Thailand ebenso zu probieren wie Speisen aus Isan, Nordthailand und dem Süden.

Interessante Gerichte sind unter anderem Som Tam, Larb, Khao Man Gai, Boat Noodles, Pad Kra Pao, Tom Yum, Massaman Curry sowie verschiedene Arten gegrillten Fleisches oder Meeresfrüchte. Schärfe und Süße können sich von Küche zu Küche erheblich unterscheiden.

4. Märkte und Food Courts sind praktisch und keineswegs zweite Wahl

Märkte und Food Courts in Einkaufszentren eignen sich gut, um mehrere Gerichte in einer Mahlzeit zu probieren, besonders wenn Mitreisende unterschiedliche Wünsche haben.

Sie können auch die Bestellung erleichtern, weil man das Essen vor der Auswahl sieht. Manche Food Courts verwenden Guthabenkarten oder Coupons statt direkter Zahlung an jedem Stand.

5. Bangkok hat auch eine ernst zu nehmende Fine-Dining-Szene

Die Restaurantszene der Stadt reicht heute von traditioneller thailändischer Küche bis zu hochmodernen Degustationsmenüs und internationalem Fine Dining. Michelin-ausgewählte Restaurants verteilen sich auf mehrere Viertel und konzentrieren sich nicht nur in einem Luxusbezirk.

Wenn ein bestimmtes Restaurant zentral für Ihre Reise ist, reservieren Sie vor der Ankunft. Beliebte Degustationsrestaurants und kleine, chefgeführte Lokale haben oft nur begrenzte Plätze, besonders an Wochenenden und großen Feiertagen.

6. Bei Streetfood gilt normales Reiseurteil

Streetfood gehört zur Bangkoker Kultur, doch nutzen Sie denselben praktischen Maßstab wie überall: Wählen Sie gut besuchte Anbieter, achten Sie auf frisch zubereitete Speisen und seien Sie vorsichtig mit Lebensmitteln, die lange in der Hitze liegen.

Reisende mit Allergien sollten besonders vorsichtig sein, da Saucen, Fischsauce, Erdnüsse, Schalentiere und andere Zutaten aus dem Namen eines Gerichts nicht immer offensichtlich hervorgehen.

7. Sorgen Sie über mehrere Tage für Abwechslung

Bangkoks Küche versteht man besser, wenn nicht jede Mahlzeit in einem „berühmten Restaurant“ stattfinden muss. Kombinieren Sie Streetfood, Viertelrestaurants, Märkte, Cafés und ein oder zwei gezielte Reservierungen.

Dadurch wird die Route auch weniger anstrengend. Eine spontane Mahlzeit nahe Ihrem Hotel kann angenehmer sein als eine lange Taxifahrt quer durch die Stadt nur deshalb, weil ein Restaurant auf einer Liste steht.

Bangkok-Restaurantcheckliste

Prüfen Sie vor dem Aufbruch die praktischen Details des konkreten Lokals und verlassen Sie sich nicht auf einen alten Restaurantführer.

  • Prüfen Sie aktuelle Öffnungstage und -zeiten.
  • Reservieren Sie im Voraus, wenn ein Restaurant nur wenige Plätze hat.
  • Verbinden Sie Mahlzeiten mit Vierteln, die ohnehin auf Ihrer Route liegen.
  • Halten Sie Restaurantname und Adresse bei Bedarf auf Thai griffbereit.
  • Fragen Sie nach Allergenen, statt davon auszugehen, dass Zutaten offensichtlich sind.
  • Rechnen Sie damit, dass beliebte Streetfood-Gegenden am Abend am vollsten sind.

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